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Beitrag zur MSR-Tagung der DWA in Wiesbaden-Niedernhausen

aquadrat ingenieure nutzen zur Klärung verfahrenstechnischer Fragestellungen regelmäßig die Möglichkeiten der dynamischen Simulation. Im Rahmen einer Simulationsstudie „Simulationsgestützter Vergleich verfahrenstechnischer Varianten der Simultanfällung zur Phosphorelimination auf Kläranlagen“ wurde für zwei reale Beispiel-Kläranlagen die Frage untersucht, wie sich die Wahl der Fällmittel-Dosierstelle auf die benötigte Fällmittelmenge auswirkt und welche Wechselwirkungen dabei mit der Stickstoffelimination und dem Bio-P-Verfahren bestehen. Vor dem Hintergrund der aktuellen Verschärfung der P-Anforderungen durch die EU-Wasserrahmenrichtlinie wird diese Fragestellung zunehmend praxisrelevant. Vor allem Anlagen mit geringen Ausbaureserven müssen durch die notwendige Erhöhung der Fällmitteldosierung mit Einschränkungen bei der Stickstoffelimination rechnen. Ungünstige Dosierstellen können zudem den Nutzen des Bio-P-Verfahrens infrage stellen.

Die Simulationsstudie wurde von Dr. Astrid Bischoff und Dr. Peter Loock bearbeitet. Die Ergebnisse wurden als Manuskript und als Poster bei der DWA-Tagung „Mess- und Regelungstechnik in abwassertechnischen Anlagen (MSR)“ am 30./31. Mai 2017 in Wiesbaden-Niedernhausen durch Dr. Astrid Bischoff und Dr. Tobias Günkel-Lange vorgestellt.



MSR-Tagung